Fast ein Drittel des Tages verbringt der Mensch im Bett. Während
des Schlafes wird der Stoffwechsel heruntergefahren: Die Herzfrequenz
verringert sich, die Stoffwechselfunktionen werden verlangsamt, die
Körpertemperatur sinkt und die Muskelspannung läßt nach. Deshalb ist es sehr wichtig, daß Matratze und Bettrost den Körper optimal abstützen und keine Druckstellen entstehen. Eine zu weiche oder zu feste Unterlage verursachen Fehlstellungen und Auflagedruck. Infolgedessen wird der Schlaf unruhig, die Schlafposition wird immer wieder geändert und tiefe Schlafphasen werden unterbrochen. Der Schlaf wird empfindlich gestört.
Erholsamer Schlaf ist die
Quelle unseres Wohlbefindens, unserer Leistungskraft,
Vitalität, Kreativität und Lebensfreude.
Im Schlaf regenerieren sich Körper und Geist. Fehlender Schlaf macht
uns gereizt und unaufmerksam. Ein gesunder Schlaf schenkt uns
körperliche und seelische Energie für den neuen Tag.
Jeder Mensch hat
seinen individuellen Schlafrhythmus, deshalb gibt es keine
Allgemeinempfehlung über die Dauer des Schlafes.
Voraussetzungen für guten Schlaf
Atmungsaktive Naturmaterialien schaffen ein trocken-warmes Bettklima. Je trockener das Bettklima ist, desto besser; denn feuchte Wärme begünstigt die Vermehrung von Bakterien, Schimmelpilzen und Hausstaubmilben. Deshalb ist es empfehlenswert, dass der Matratzenbezug aus 100% kbA-Baumwolle mit naturbelassener Schafschurwolle versteppt ist. Ein Unterbett ist zusätzlich zu empfehlen, denn es erfüllt wichtige Aufgaben für ein warmes und trockenes
Bettklima, indem es einen großen Teil der beim Schlafen abgegebenen
Flüssigkeit aufnimmt und nach außen abgibt. In 10 Jahren werden etwa 3000 Liter Flüssigkeit an die Bettmaterialien abgegeben! Deshalb ist es empfehlenswert, die Matratze nach cirka 10 Jahren und das Unterbett nach 5-6 Jahren auszutauschen.
Um
eine optimale Lagerung der Wirbelsäule zu
erreichen müssen Beckenbereich und Schulterzone
abhängig vom
Körpergewicht unterschiedlich tief in die Matratze einsinken. Ist die
Matratze zu weich, hat dies mangelnden Halt und Verspannungen zur
Folge. Ist die Matratze zu fest, können Schultern und Becken zu wenig
einsinken und die Wirbelsäule hängt durch. Ideal ist eine Matratze, die
den Schulter- und Beckenbereich gut einsinken läßt und den Bereich zwischen
Schultern und Becken (die Taille) gut stützt.
Eine weitere Voraussetzung für einen gesunden Schlaf ist eine gute Belüftung, die Zimmertemperatur sollte zwischen 15-20 °C liegen.
Beachten Sie, daß die Liegehöhe mindestens 40cm hoch ist, damit Sie nicht in der sogenannten "Staubzone" schlafen.
Die richtige Matratze
Die Wahl Ihrer individuellen Matratze ist von vielen Faktoren abhängig: Körpergewicht, Körpergröße,
Liegeposition, Temperaturempfinden, Wirbelsäulen-Probleme, Komfortwünsche usw. sind zu berücksichtigen. Grundsätzlich sollte eine Matratze mindestens 20cm größer als die Körpergröße sein.
Jüngere Menschen und männliche Schläfer bevorzugen meist festere Matratzen, Frauen und ältere Menschen wählen meist weichere Matratzen. Eine Matratze mit einem 10cm Naturlatexkern (Matratzenhöhe 12 cm mit Steppbezug) ist für junge Menschen oder auch Erwachsene bis 60 Kg geeignet. Tendenziell empfehlen wir für männliche Schläfer den Härtegrad fest und für weibliche Schläfer eher den Härtegrad mittel. Für komfortables Liegen empfehlen wir eine Matratzenkern mit mindestens 12cm Höhe (Matratzenhöhe 14 cm mit Steppbezug).